Projekttage 2025 - Respektvolles Miteinander

Vom 24. bis 26. November 2025 fanden an unserer Schule Projekttage zum Thema „respektvolles Miteinander“ statt.

 


Grußwort des Schulleiters

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

in allen Klassen wurde während der Projekttage engagiert, kreativ und kritisch gearbeitet.

Im Mittelpunkt standen Fragen wie:

  • Wie gehen wir respektvoll miteinander um?
  • Was bedeutet „Respekt“ im Alltag, in der digitalen Welt und in der Gesellschaft?
  • Und wie kann jede und jeder Einzelne selbst dazu beitragen?

Die Ergebnisse dieser Projekttage sind vielfältig und zeigen, mit wie viel Engagement sich die Schülerinnen und Schüler mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben. Deutlich wurde dabei, dass respektvolles Miteinander dort entsteht, wo Menschen ihr eigenes Verhalten hinterfragen, füreinander da sind und gemeinsam Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen.

Ich lade Sie und euch herzlich ein, sich einen Überblick zu verschaffen und sich von den Ideen und Gedanken der Schülerinnen und Schüler inspirieren zu lassen.

 

Viele Grüße

Thomas Nestler, Schulleiter

 


Stimmen aus der Schulgemeinschaft

Im Vorfeld und im Anschluss an die Respekttage wurden Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte befragt.

Die Schülerinnen und Schüler wünschen sich mehrheitlich ein respektvolleres Miteinander sowohl untereinander als auch im Umgang zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften. Der Wunsch nach einem achtsamen und fairen Umgang wurde deutlich benannt.

88,5 % der Eltern halten die Projekttage zum Thema „respektvoller Umgang“ für sinnvoll. Sie sehen Lehrkräfte als wichtige Vorbilder für ein gutes Miteinander und wünschen sich, dass Bedürfnisse und Gefühle der Schülerinnen und Schüler gesehen und ernst genommen werden. Viele Eltern äußern zudem den Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit und einem offenen Austausch mit den Lehrkräften. Gleichzeitig erkennen sie auch ihren eigenen Einfluss und die Bedeutung ihrer Vorbildfunktion im Alltag. Respekt beginnt im täglichen Miteinander und in dem, was Kinder bei Erwachsenen beobachten und erleben.

„Wir Eltern sind Vorbild, die Kinder sind unsere Spiegel. Wir müssen als Erste zu anderen, zu Lehrern, zu Kindern respektvoll sein." (Elternumfrage)

Auch die Lehrkräfte sehen sich als Vorbilder gefragt und wünschen sich, ähnlich wie die Eltern, eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. In der Befragung nach den Projekttagen berichteten einige Lehrkräfte bereits von einem spürbar respektvolleren Umgang innerhalb der Schulgemeinschaft.

„Meinem Gefühl nach nehmen sie Situationen, in denen respektloses Verhalten gezeigt wird, sensibler wahr." (Lehrerumfrage II)

 


Jahrgang 5

Thema: Respekt in Konfliktsituationen

Jahrgang 5 beschäftigte sich mit dem Thema respektvoller Umgang in Konfliktsituationen. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler dabei durch ein Coaching des Teams Way of X.

Die Schülerinnen und Schüler benannten typische Streit- und Konfliktsituationen aus ihrem eigenen Umfeld und setzten sich damit auseinander, wie respektvolles Zuhören, das Ernstnehmen anderer Meinungen und ein faires Miteinander helfen können, Konflikte zu vermeiden oder zu lösen.

Dabei wurde deutlich, dass Konflikte zum Alltag gehören. Entscheidend ist jedoch, wie wir ihnen begegnen. Respekt zeigt sich im Miteinander in der Schule, in der Familie und im Alltag von Erwachsenen und Kindern.


Jahrgang 6

Respekt in sozialen Medien

Der Schwerpunkt von Jahrgang 6 lag auf dem respektvollen Umgang in sozialen Medien, insbesondere in der WhatsApp-Klassengruppe. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein Coaching des Teams Way of X.

In Gesprächen und Diskussionen setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Meinungen auseinander und reflektierten, wie ein respektvoller Umgang auch bei Meinungsverschiedenheiten gelingen kann. Sie beschäftigten sich außerdem mit den möglichen Folgen respektlosen Verhaltens im digitalen Raum und mit der Bedeutung von Empathie für ein gutes Miteinander.

Gerade online ist es wichtig, genau hinzuschauen, wie miteinander gesprochen wird. Respekt entsteht dort, wo Menschen aufmerksam sind, sich gegenseitig unterstützen und ein gutes Vorbild für andere sind.

 


Jahrgang 7

Respekt in bestimmten Personengruppen

Team 7 setzte sich mit dem Thema Respekt im sozialen Umfeld auseinander. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein Coaching von Kopf Herz Limburg, in dem unter anderem Selbstwertgefühl, Impulskontrolle, respektvolle Kommunikation und gewaltfreie Konfliktlösung im Mittelpunkt standen.

Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich damit, wie respektvolle Kommunikation gelingen kann und welche Bedeutung Zusammenhalt und Teamwork für ein gutes Miteinander haben. In verschiedenen Rollenspielen stellten sie Szenen aus dem Alltag dar und zeigten, wie sich respektvolles und nicht respektvolles Verhalten anfühlt und auswirkt.

Die Respekttage machten deutlich, dass Respekt im täglichen Umgang entsteht. Er wächst dort, wo Menschen aufeinander achten, sich ernst nehmen und bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen.

 


Jahrgang 8

Respektvolles Verhalten gegenüber anderen Personengruppen

Im Jahrgang 8 stand die Frage im Mittelpunkt, wie respektvolles Verhalten gegenüber unterschiedlichen Personengruppen im Alltag gelingt. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein Coaching zum Thema Motivation und Umgang mit Rückschlägen, in dem auch Respekt gegenüber anderen eine wichtige Rolle spielte.

Besprochen wurden Situationen aus Schule und Alltag, zum Beispiel der Umgang mit Lehrkräften, Mitschülerinnen und Mitschülern oder späteren Vorgesetzten. Auch respektvolles Verhalten in Bewerbungssituationen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Klassenräumen und Schulmobiliar wurden thematisiert.

In Rollenspielen, Videos, Plakaten und einem Stop-Motion-Film machten die Schülerinnen und Schüler sichtbar, dass respektvolles Verhalten oft in kleinen Situationen beginnt. Es zeigt sich darin, wie wir miteinander sprechen, auf andere reagieren und Verantwortung für unser gemeinsames Umfeld übernehmen.

 


Jahrgang 9

Respekt im öffentlichen Raum

Der Schwerpunkt lag auf respektvollem Verhalten im öffentlichen Raum. Ein Coaching unterstützte die Schülerinnen und Schüler dabei, sich mit Themen wie Motivation, positivem Selbstbild, Disziplin, Lebenszielen und Teamwork auseinanderzusetzen. Auch der respektvolle Umgang mit anderen spielte dabei eine Rolle.

Die Schülerinnen und Schüler setzten sich damit auseinander, was öffentlicher Raum als Ort des Zusammenlebens bedeutet. Sie erkannten, dass ein respektvolles Miteinander an solchen Orten nur gelingen kann, wenn Regeln eingehalten werden. Ihre Überlegungen dazu hielten sie in einem Regelplakat fest, das zeigt, welche Regeln für ein friedliches Zusammenleben wichtig sind. Dabei wurde deutlich, dass Regeln nicht nur festgelegt, sondern auch vorgelebt werden müssen. Wie Menschen sich im Alltag verhalten, beeinflusst, ob Rücksicht, Respekt und gemeinsames Miteinander tatsächlich gelebt werden.

 


Klasse 9c

Respekt untereinander im Alltag und Respektvoller Umgang in Teamarbeit

Die Klasse 9c entschied sich während der Respekttage für einen kreativen Zugang zum Thema Respekt und nahm an einem Projekt im Tonstudio teil. Nach einer Einführung zum Thema Respekt stand zunächst die Auswahl geeigneter Songs im Mittelpunkt. Dabei zeigte sich, dass es nicht immer leicht ist, sich als Klasse auf gemeinsame Entscheidungen zu einigen.

In Kleingruppen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend an bekannten Songs und entwickelten neue Liedtexte zum Thema Respekt. Dabei ging es um respektvollen Umgang im Alltag und um Zusammenarbeit im Team. Die Texte wurden vorbereitet, geprobt und schließlich im Tonstudio eingesungen und abgemischt.

Im Tonstudio herrschte eine sehr angenehme Atmosphäre. Die Schülerinnen und Schüler gingen unterschiedlich an die Arbeit heran. Manche waren voller Eifer dabei, andere zunächst zurückhaltender. Für viele war es eine große Überwindung, allein am Mikrofon zu stehen. Umso bemerkenswerter war der respektvolle Umgang untereinander. Niemand wurde ausgelacht, vielmehr unterstützten sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig. Viele trauten sich, ihre Hemmungen zu überwinden. Der gemeinsame Tag im Tonstudio wurde so zu einem besonderen Erlebnis für die Klasse und zeigte, wie wichtig respektvolle Zusammenarbeit ist.

 


Jahrgang 10

Respektvolles Verhalten in der Berufswelt und der Schule

Der Jahrgang 10 beschäftigte sich mit Fragen des respektvollen Verhaltens in der Schule und in der Berufswelt. Unterstützt wurden die Schülerinnen und Schüler durch ein Knigge-Coaching, in dem Tischmanieren, angemessenes Auftreten und grundlegende Verhaltensregeln im Alltag thematisiert wurden.

In praktischen Übungen, unter anderem bei einem gemeinsamen Testessen, ging es darum, wie man sich am Tisch verhält, wie Körperhaltung wirkt und woran respektvolles Benehmen erkennbar ist. Außerdem sprachen die Schülerinnen und Schüler über Verhaltensregeln, die sowohl in der Schule als auch im späteren Berufsleben wichtig sind und setzten sich mit dem Thema “Rassismus in der Arbeitswelt” auseinander.

Die Respekttage machten deutlich, dass respektvolles Verhalten oft in kleinen Situationen sichtbar wird. Es zeigt sich darin, wie man auftritt, wie man anderen begegnet und wie man sich in unterschiedlichen Situationen verhält, in der Schule ebenso wie im späteren Arbeitsalltag.

 


IK

Verhalten beim Essen und Umgang mit Beleidigungen

In den Intensivklassen stand das Thema respektvolles Verhalten im Alltag im Mittelpunkt. In einem Knigge-Coaching beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler vor allem mit dem Verhalten beim Essen und im Restaurant. Dazu wurden Rollenspiele eingeübt, eines davon wurde gefilmt.

Die Schülerinnen und Schüler lernten, was Knigge bedeutet und wie man sich in solchen Situationen respektvoll verhält. Außerdem ging es darum, wie man mit Beleidigungen umgehen kann und wie Konflikte ohne Gewalt gelöst werden können.

Das Projekt zeigte, wie wichtig klare Regeln und respektvolles Verhalten im Alltag sind. Gerade in neuen Situationen hilft es, zu wissen, wie man anderen begegnet und wie ein friedliches Miteinander gelingen kann.

 


PuSch

Respekt im individuellen Umfeld

Die PuSch-Klasse setzte sich mit dem Thema Respekt im eigenen Umfeld auseinander, in der Schule, in der Familie und im öffentlichen Raum. Dabei ging es darum, wahrzunehmen, wie Menschen miteinander umgehen und welche Regeln im Alltag wichtig sind.

Die Schülerinnen und Schüler machten sich Gedanken über ihr eigenes Verhalten und darüber, wie dieses auf andere wirkt. Sie sprachen darüber, wie sich respektloses und respektvolles Verhalten anfühlt und was jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass das Zusammenleben besser gelingt.

Respekt beginnt in alltäglichen Situationen und wächst, wenn man aufmerksam ist, zuhört und bereit ist, das eigene Verhalten zu überdenken.

 

Hildegardisschule Rüdesheim/Rh.

Breslauer Straße 53
65385 Rüdesheim/Rh.

Tel.: 0 67 22 / 49 79 00
Fax: 0 67 22 / 49 79 0 17

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