Präventionstage Klassen 7

Übermäßige Handy-Nutzung, hoher Alkoholkonsum, Rauchen, exzessives Kaufen,… - die Liste möglicher Süchte ist lang. Doch: Wie entsteht eigentlich eine Sucht? Und vor allem: Wie kann man sich davor schützen?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die 7. Klassen der Hildegardisschule Rüdesheim im Rahmen der Sucht-Präventionstage am 27. und 28. Juli 2022.

Unsere Schulsozialarbeit, Frau Clemen von der Jugendberatung und Suchthilfe des Rheingau-Taunus-Kreises, Frau Endler und Herr Klein von der Jugendpflege der AWO Rüdesheim, sowie Herr Opiz, der Jugendkoordinator der Polizei im Rheingau-Taunus-Kreis gestalteten für die Schülerinnen und Schüler. verschiedene Themeneinheiten und Workshops zum Thema.

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass Stress, Angst, Verluste, Depressionen und Trauer - aber auch Gruppenzwang und der Wunsch „cool“ zu sein -, in Süchte hineinführen können. Was mit Genuss beginnt, führt so allzu leicht zu missbräuchlichem Konsum, wird zur Gewohnheit und kann so zu Abhängigkeit und Sucht führen.
Wiederholungszwang und Dossissteigerung („immer mehr - immer öfter“) kennzeichnen eine Sucht. Leicht verliert man dann die Kontrolle und es beginnt ein psychischer, körperlicher, sozialer und gesellschaftlicher Verfall.
Es wurden Bewältigungsstrategien erarbeitet, die in Stress- und Drucksituationen davor bewahren können, in Süchte abzugleiten. Die Schülerinnen und Schüler nannten v.a. Ruhe, ein Gespräch mit Freunden, Atem- und Entspannungsübungen, Musik und Sport, sowie Zeit mit der Familie als Schutzfaktoren im Umgang mit Stress.

In verschiedenen Workshops bewältigten die Schülerinnen und Schüler u.a einen Hindernisparcours - mit einer Brille, die hohen Alkoholkonsum simulierte - und erfuhren so, wie sich ein Betrunkener fühlt. Es wurde deutlich, welche unangenehmen Auswirkungen Alkohol auf unseren Körper hat und dass man in solch einem Zustand z.B. auf keinen Fall am Straßenverkehr teilnehmen sollte. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler, wie sie im Fall der Fälle „Erste Hilfe“ leisten können und wie wichtig Zivilcourage ist.

Unser Schulgarten

"Wir hatten sehr viel Spaß bisher in der AG, wir haben den Boden vorbereitet indem wir ihn umgegraben haben und ihn mit Kompost versorgt haben. Wir haben Gemüse und Sonnenblumen vorgezogen, die wir dann in die Erde gepflanzt haben.Uns hat bisher alles sehr gut gefallen. Am meisten freuen wir uns, wenn wir ernten können und gemeinsam kochen werden". (Johann und Leonard, 6a)

 

"Wir haben den Boden umgegraben und haben Wege und Beete markiert und anschließend gepflanzt.Die Blumen haben wir selbst zu Hause groß gezogen. Am meisten hat mir das Gemüse anpflanzen Spaß gemacht." Lena 6d)

 

"Wir haben den Boden aufgelockert, dann mit einer Schnur die Reihen markiert und in einer Mulde die vorgezogenen Pflanzen gesetzt. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht! Ich freue mich sehr auf das Ernten." Dominik 6d

Nach zwei Monaten ackern lohnt es sich bereits eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen:

Nachdem die bürokratischen Hürden das Grundstück zu pachten, Fördergelder zu beantragen und den Acker einzuzäunen genommen waren, konnten wir mit dem eigentlichen Ackern beginnen:

Zunächst wurde von den Schüler*innen in schweißtreibender Handarbeit die Grasnarbe entfernt und die Ackerfläche umgegraben.

Weiter wurde als vorbereitende Arbeit der Acker vermessen und in einzelne Beete eingeteilt, Schnüre zur Beetbegrenzung gespannt und Wege getrampelt.

Dann endlich am 28.4. die erste Pflanzung: Zu diesem Termin bekamen wir von der Gemüseackerdemie Jungpflanzen und Saatgut geliefert.

Die Schüler*innen brachten Kohlrabi, Salate, Palmkohl , Erbsen, Zwiebeln und Kartoffeln entsprechend dem Anbaupaln in die Erde. Besonders wichtig war hierbei natürlich, dass nur Pflanzen nebeneinander stehen dürfen, die auch gute Nachbarn sind, das heißt Starkzehrer neben Schwachzehrern, Pflanzen, die sich gegenseitig die Schädlinge abwehren...

Bis zur Ernte heißt es nun hacken, wässern und mulchen.

 

Besonders freuen wir uns über das Interesse und Unterstützung aus der ganzen Schulgemeinde:

- Frau Rausch aus der Schulsozialarbeit, die tolle Fotos von unserer Pflanzaktion machte

- die Feuerwehr-AG, die uns ständig technischen Support bietet

- Kolleg*innen, die Gartengeräte zur Verfügung stellen

- Eltern, die uns mit Blumentöpfen und Saatgut versorgten

- Herr Zöller, der uns den Bauwagen mit dem Traktor zum Schulgarten zog

... und die Schulleitung, die das Projekt untersützt, wo sie kann.

 

 

Friedensimpuls der Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen

Anlässlich des Krieges in der Ukraine gedachten am 28.03.2022 Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen gemeinsam der Opfer von Krieg und Gewalt in der Welt. Sie schrieben Gedichte und Texte, sangen Friedenslieder, entzündeten Kerzen und festigten so auch ihren Entschluss, Flüchtlingskinder an unserer Schule mit offenen Armen aufzunehmen. Unterstützt wurde dieses Anliegen von der Schulgemeinde durch das Halten einer Schweigeminute.

 

 

Kindernachrichtensendung „logo!“ zu Besuch an der Hildegardisschule

Am Donnerstag, den 4. November besuchte Timo Amling, Redakteur und Sprecher der Kindernachrichtensenung „logo!“ (ZDFtivi), die Klassen 6b und 6d. Zunächst gab er einen Einblick in seinen Arbeitsalltag und die Produktion der Sendung. Die Kinder waren sehr neugierig und stellten allerhand Fragen zu seiner Person, seinem Arbeitsalltag sowie der Studiotechnik.
Danach schauten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Erklärvideos und eine „logo!“-Folge und diskutierten anschließend lebhaft über Verständlichkeit und Attraktivität des Formats für Heranwachsende. Im Zentrum stand dabei ein Interview mit der bisherigen Bundesministerin für Familie, Frauen und Jugend, Frau Lambrecht, in dem sie über Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie sprach. Im darauffolgenden Gespräch wurde deutlich, dass viele der Kinder während der pandemiebedingten Schulschließung im Winter 2020/21 unglücklich waren und nun froh sind, wieder die persönliche Unterstützung ihrer Lehrkräfte und ihre Freundinnen und Freunde um sich zu haben.
Zum Schluss gab es für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer diverse Geschenke, unter anderem ein Heft, in dem „logo!“ die Kinderrechte der UN-Kinderrechtskonvention erklärt – passend zu ihrem aktuellen Thema im Fach Gesellschaftslehre.
Insgesamt kam die Veranstaltung sehr gut an. Viele Kinder kannten „logo!“ schon zuvor, und der eine oder die andere könnte jetzt dazukommen – nicht zuletzt dank der Angebote in den Sozialen Netzwerken. Auch ist ein Besuch beim ZDF geplant, wenn die Lage ihn zulässt.

Marius Vogt

 

 

Impressionen von der Wald-Erlebniswoche (Klassen 5)

Waldabenteuer

Mit großer Begeisterung nahmen die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen an der diesjährigen Walderlebniswoche teil, bei der der Wald als Erfahrungs- und Lernraum genutzt wurde. Alle KlassenlehrerInnen, die Schulpaten der einzelnen 5. Klassen und die Schulsozialarbeit führten das tägliche Programm durch. Jeder Morgen begann mit einer Wanderung von der Schule zu den Nothgottes Wiesen. Dort angekommen frühstückten erstmal alle Kinder gemeinsam. Jeden Tag gab es anschließend ein anderes Programm.

Am Montag kletterten beispielsweise alle Schülerinnen und Schüler durch ein mit Seilen gespanntes großes Spinnennetz. Dabei halfen sie sich gegenseitig das Spinnennetz beim Durchklettern nicht zu berühren. Der ein oder andere wurde dabei sogar von sechs MitschülerInnen durch das Netz getragen. Dies stärkte das Vertrauen untereinander und die Klassengemeinschaft.

Am Mittwoch gestalteten die 5. KlässlerInnen einen Barfußpfad mit Naturmaterialien, die sie im Wald finden konnten wie Tannenzapfen, Rinden, Steine, Moos, Blätter etc. Nach der Fertigstellung des Pfades durchliefen ihn alle Kinder barfuß. Bei einer zweiten Runde führten sich die Schülerinnen und Schüler sogar in 2-er Gruppen blind über den selbstgemachten Barfußpfad. Ein großes selbstgestaltetes Mandala mit Naturmaterialien kam ebenfalls sehr gut bei den Kindern an.

Auch eine Försterführung erhielten die Schülerinnen und Schüler. Dabei lernten sie den Wald und dessen Funktionen näher kennen. Besonders fasziniert waren die Kinder dabei von den großen Wespenlarven auf den verschiedenen Blättern sowie dem Borkenkäfer im abgestorbenen Holz.

Neben den zahlreichen Programmpunkten gab es auch Zeit zum freien Spielen. Die größte Attraktion war dabei der Bach an den Nothgottes Wiesen. Dieser lud einige Kinder dazu ein eine Brücke zu bauen. Am ersten Tag war dies lediglich eine Moosbrücke, bei der der ein oder andere Fuß beim Überqueren nass wurde. In den weiteren Tagen wurde diese aber professionell mit Baumstämmen und Ästen ausgebaut bis am Donnerstag alle den Bach mit trockenen Füßen überqueren konnten. Von Tag zu Tag wuchsen die Kinder mehr zusammen, ergänzten sich gegenseitig bei ihren kreativen Spielen und Naturbauten und lernten den Wald als Lebensraum immer mehr zu schätzen.

Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte können die nächste erlebnispädagogische Woche kaum erwarten!

A. Grudnio

 

 

Eine Klasse - ein Team!

Unter dem Motto „Eine Klasse – Ein Team. Mobbing ohne uns!" findet jährlich ein Mobbingpräventionstag in den 6. Klassen der Hildegardisschule statt. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit  wird an einem Tag das Thema Mobbing und der richtige Umgang damit erarbeitet. Die Kinder werden z. B. durch Filme wie „Schulweg in die Angst" oder „lets fight together" angeregt sich in die verschiedenen Rollen der Mobber, Gemobbten und Zuschauer hineinzuversetzen und die Problematiken bei und Gründe für Mobbing selbst zu erkennen. Darauf aufbauend werden die Unterschiede zwischen Mobbing und Konflikt, die verschiedenen Rollen bei Mobbing in der Klasse sowie die körperlichen, seelischen, aber auch Rechtlichen Konsequenzen von Mobbing erklärt. Besonderen Wert legt das Projekt auf den Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen, so dass auch die Themen Cybermobbing und Anonymität im Netz ausführlich behandelt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erarbeitung von Handlungsmöglichkeiten und Lösungswegen. Hierdurch werden die Schüler gestärkt selbst bei Mobbinganzeichen einzugreifen und sich zielgerichtet an das entsprechende Helfernetzwerk zu wenden und so gemeinsam füreinander und gegen Mobbing einzustehen.

Das Ziel der Prävention ist es, die Kinder so früh wie möglich für dieses Thema zu sensibilisieren, um dem Entstehen von Mobbing vorzubeugen. Denn oft findet Mobbing in der Schule statt, hört dort jedoch nicht auf, sondern geht Außerhalb vorallem im Internet weiter oder entsteht erst dort (Cybermobbing).  Hier können es die Lehrkräfteund Schulsozialarbeiter*innen nicht mitbekommen und erfahren teilweise erst zu spät von den Geschehnissen. Umso wichtiger ist es den Kindern und Jugendlichen zu erklären, wie man Mobbing erkennt und was jeder dagegen machen kann.  Zusätzlich haben die Betroffenen oft Angst die Mobbing Attacken Zuhause oder in der Schule zu melden. Umso wichtiger ist es, dass es viele andere Schüler*innen gibt, die die Mobbingattacken nicht unterstützen oder einfach wegschauen, sondern Zivilcourage zeigen und sich gegen das Mobbing stellen. Die Schulsozialarbeit bietet Hilfe für die Opfer und zudem Beratungsgespräche für Lehrkräfte und Schüler*innen an, die das Mobbing mitbekommen. 

Denn nur gemeinsam sind wir stark - gegen Mobbing!

Hildegardisschule Rüdesheim/Rh.

Breslauer Straße 53
65385 Rüdesheim/Rh.

Tel.: 0 67 22 / 49 79 00
Fax: 0 67 22 / 49 79 0 17

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